Knallen, Krachen, Dröhnen, Schmettern – Music is a Good Thing!

Ein Abend mit Mark Twain und amerikanischer Musik für Streichquartett mit Werner Klockow (Schauspielhaus Kiel), Rezitation

Die Musik des Abends bietet einen Einblick in die Vielfalt amerikanischer Musik vom Ende des 19. bis in die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts, in der
sich eine eigenständige amerikanische Nationalmusik zu bilden begann.
Das Sophienquartett spielt frühe Werke für Streichquartett von Charles Ives und Charles Griffes, von Scott Joplin und George Gershwin sowie das
Streichquartett F-Dur op.96 , das sogenannte
“Amerikanische Quartett” von Antonin Dvorak.
Der Musik gegenübergestellt werden Texte Mark Twains. Werner Klockow liest Short Stories von Twain sowie Auszüge aus dessen “geheimer Autobiographie”, die, wie der Autor testamentarisch verfügte, erst 100 Jahre nach seinem Tod erscheinen durfte, also gewissermaßen druckfrisch ist.
Mark Twain war der berühmteste Schriftsteller seiner Zeit und der beliebsteste ebenfalls. Komisches, Erfundenes, Übertriebenes und Unglaubliches formte er zu Erzählungen und Romanen, die gleichermaßen humorvoll und von großer Ernsthaftigkeit sind.
“Music is a Good Thing – Musik ist eine prima Sache” lässt eben dieser Mark Twain Huckelberry Finn in seinen Abenteuern sagen. Doch welche Musik
war das, die Twain und seine Zeit kannte?
Es gab zu dieser Zeit in Amerika keine ausgeprägte nationale Kunstmusik im eigentlichen Sinne. Lieder und christliche Hymnen, Musik der Indianer u
nd Schwarzen, Gospels und Ragtimes sowie Blas- und Gebrauchsmusik prägten das Musikleben des noch jungen Landes. Zumal auf dem Lande
und im zum Teil noch unerschlossenen Westen.
Amerikanische Musiker und Komponisten aus Twains Zeit fühlten sich der europäischen Musikkultur verpflichtet und reisten in die Metropolen Europas um bei den dortigen Komponisten zu lernen. Gleichzeitig aber waren europäische Komponisten interessiert an “der neuen Welt” Amerika und kamen gerne Einladungen in amerikanische Großstädte nach, um hier das
Konzertleben zu bereichern. Einer von ihnen war Antonin Dvorak. In einem Interwiew mit dem “New York Herald” äußerte er sich 1893 zur Auseinandersetzung um die Zukunft einer amerikanischen Nationalmusik :
“Ich bin jetzt überzeugt, dass die zukünftige Musik dieses Landes
auf der Grundlage der Lieder aufgebaut werden muss,
die Negermelodien genannt werden. Diese müssen die Grundlage einer ernsten und ursprünglichen Kompositionsschule werden, die in den USA zu begründen ist.

A HARD DAY'S NIGHT

Beatles – Abend mit dem SOPHIENQUARTETT und Werner Klockow

Ein Abend aus Klängen und Wörtern, mit Musik der Beatles und ihren eigenen Aufzeichnungen. Mit dem Programm des Abends öffnet sich ein Zeitfenster in die 60er Jahre: Erinnerungen,Anekdoten, Hintergründe der Songs sowie deren Entstehungsgeschichte und natürlich die
einmalige Musik der Beatles ergänzen und durchdringen einander.
Das Sophienquartett spielt Musik der Beatles in Bearbeitungen für Streichquartett und WernerKlockow (Schauspiel Kiel) liest aus den Erinnerungen des legendären Beatles-Produzenten George
Martin und vor allem aus „The Beatles Anthology“, einer Sammlung von Originaltexten der Fab Four.
Auszug aus dem musikalischen Programm des Abends:A hard day's night, If I fell, Eleanor Rigby, When I'm Sixty-Four, She loves You, Yesterday, Hey Jude, Eight day's a week, Lady Madonna und viele, viele mehr!

Musik und Lyrik

Balladenprogramm

Rezitation: Werner Klockow schauspielKIEL